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AGB (Allgemeine Geschäftsbedingungen)
der NOKit GmbH & Co. KG Friedrichstädter Straße 64 24768 Rendsburg 1. Geltungsbereich 1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen der NOKit GmbH & Co. KG (nachfolgend „Auftragnehmer“) und ihren Kunden (nachfolgend „Auftraggeber“). 2. Die AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB. 3. Entgegenstehende oder abweichende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
2. Vertragsgegenstand Der Auftragnehmer erbringt insbesondere folgende Leistungen: • Verkauf und Lieferung von Hardware • Verkauf von Software und Softwarelizenzen • Managed Services (z. B. Monitoring, Wartung, Support) • Planung, Lieferung, Installation und Wartung von TK-Anlagen • Projektleistungen (z. B. Einrichtung, Migration, Consulting) Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot, Vertrag oder der Leistungsbeschreibung. 3. Vertragsschluss 1. Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich. 2. Ein Vertrag kommt erst durch schriftliche Auftragsbestätigung oder tatsächliche Leistungserbringung zustande. 3. Mündliche Nebenabreden bedürfen der schriftlichen Bestätigung. 4. BTO (Build to Order Ware) Bestellungen können nicht umgetauscht/storniert werden. 4. Leistungen und Leistungsänderungen 1. Der Auftragnehmer erbringt die Leistungen nach dem zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses geltenden Stand der Technik. 2. Der Auftragnehmer ist berechtigt, Leistungen anzupassen, soweit dies aus technischen, rechtlichen oder sicherheitsrelevanten Gründen erforderlich und für den Auftraggeber zumutbar ist. 3. Termine und Fristen sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich schriftlich als verbindlich vereinbart wurden. 5. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers 1. Der Auftraggeber stellt alle zur Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Zugänge und Mitwirkungen rechtzeitig und vollständig zur Verfügung. 2. Verzögerungen oder Mehraufwände aufgrund fehlender oder mangelhafter Mitwirkung gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers. 3. Der Auftraggeber ist für die Sicherung seiner Daten selbst verantwortlich, sofern nichts anderes vereinbart ist. 6. Hardware- und Softwareverkauf 1. Die Lieferung von Hardware und Standardsoftware erfolgt nach den Herstellerbedingungen. 2. Nutzungsrechte an Software werden ausschließlich im Umfang der jeweiligen Lizenzbedingungen eingeräumt. 3. Der Auftragnehmer schuldet keinen bestimmten wirtschaftlichen oder funktionalen Erfolg, sofern dieser nicht ausdrücklich vereinbart wurde. 7. Managed Services 1. Managed Services werden als Dienstleistung erbracht, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist. 2. Servicezeiten, Reaktionszeiten und Leistungsumfänge ergeben sich aus dem jeweiligen Vertrag oder SLA. 3. Kein Managed-Service-Vertrag beinhaltet eine Erfolgsgarantie. 8. Preise und Zahlungsbedingungen 1. Alle Preise verstehen sich netto zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer. 2. Rechnungen sind, sofern nicht anders vereinbart, innerhalb von 10 Tagen ohne Abzug fällig 3. Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen gemäß § 288 BGB zu berechnen. Darüber hinaus ist der Auftragnehmer bei fortbestehendem Zahlungsverzug berechtigt, lizenzpflichtige Software, cloudbasierte Dienste sowie Managed Services ganz oder teilweise zu sperren. Eine dauerhafte Löschung von Lizenzen, Daten oder Zugängen erfolgt nur, sofern dies vertraglich vereinbart ist oder gesetzliche Aufbewahrungspflichten dem nicht entgegenstehen. 4. Der Auftragnehmer ist berechtigt, die Preise für fortlaufende Dienstleistungen, insbesondere Managed Services und Wartungsleistungen, einmal jährlich anzupassen. Grundlage ist die jährliche Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) für Deutschland, veröffentlicht durch das Statistische Bundesamt (Destatis). 5. Preise für Softwarelizenzen, nutzungsabhängige Dienste sowie cloudbasierte Leistungen dürfen darüber hinaus monatlich angepasst werden, sofern sich Einkaufspreise, Herstellerkonditionen, Wechselkurse oder lizenzrelevante Kosten ändern. Preisänderungen werden dem Auftraggeber in Textform vor Inkrafttreten mitgeteilt. 6. Erfolgt keine Preisanpassung, begründet dies keinen Anspruch auf zukünftige Preisstabilität. 9. Gewährleistung 1. Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte mit der Maßgabe, dass die Gewährleistungsfrist für Sachmängel bei Kaufverträgen 12 Monate beträgt. 2. Mängel sind unverzüglich schriftlich anzuzeigen. 3. Der Auftragnehmer ist berechtigt, nach eigener Wahl nachzubessern oder Ersatz zu liefern. 10. Haftung 1. Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. 2. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), begrenzt auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden. 3. Eine Haftung für entgangenen Gewinn, Datenverlust oder mittelbare Schäden ist ausgeschlossen, sofern nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt. Beim Verlust von Daten und Informationen wird widerlegbar vermutet, dass sämtliche Schäden, die über den Schaden hinausgehen, der bei regelmäßiger und gefahrenentsprechender Herstellung von Sicherungskopien eingetreten wäre, auf ein Verschulden des Kunden zurückzuführen ist, soweit die Pflicht zur Herstellung von Sicherungskopien nach dem Vertrag nicht der NOKit GmbH & Co. KG oblag. Weiter haftet die NOKit GmbH & Co. KG über die vertraglich zugesicherte Leistung hinaus nicht für die Funktionsfähigkeit der Leitungen zu ihrem Server, bei Stromausfällen und bei Ausfällen von Servern, die nicht im Einflussbereich der NOKit GmbH & Co. KG stehen. 4. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt. 11. Laufzeit und Kündigung 1. Laufzeitverträge, insbesondere Managed-Service-Verträge, haben die vereinbarte Mindestlaufzeit. 2. Nach Ablauf verlängert sich der Vertrag, sofern nichts anderes vereinbart wurde. 3. Das Recht zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. 12. Vertraulichkeit und Datenschutz 1. Beide Parteien verpflichten sich zur vertraulichen Behandlung aller nicht öffentlich bekannten Informationen. 2. Wir verarbeiten Ihre Daten nach den Regeln der europäischen und der deutschen Datenschutzgesetze, d.h. nur, soweit und solange es für die Erfüllung eines Vertrages mit Ihnen oder zur Durchführung vertraglicher Maßnahmen, die auf Ihre Anfrage erfolgen, erforderlich ist (Art. 6 Abs. 1 b DSGVO) oder Sie eine entsprechende Einwilligung in die Verarbeitung erteilt haben (Art. 6 Abs. 1 a DSGVO) oder die Verarbeitung zur Wahrung berechtigter Interessen von uns oder Dritten erforderlich ist, z.B. in folgenden Fällen: Geltendmachung von Ansprüchen, Verteidigung bei Rechtstreitigkeiten; Erkennung und Beseitigung von Missbrauch; Verhinderung und Aufklärung von Straftaten, Gewährleistung des sicheren IT-Betriebs (Art. 6 Abs. 1 f DSGVO) oder es gesetzliche Vorgaben erfordern, z.B. Aufbewahrung von Unterlagen für handels- und steuerrechtliche Zwecke (Art. 6 Abs. 1 c DSGVO), oder es im öffentlichen Interesse (Art. 6 Abs. 1 e DSGVO) ist. Aufgrund der Erhebung Ihrer personenbezogenen Daten haben Sie das Recht auf Auskunft (Art 15 DSGVO), das Recht auf Berichtigung (Art. 16 DSGVO), das Recht auf Löschung (Art. 17 DSGVO), das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO) und das Recht auf Widerspruch (Art. 21 DSGVO). Darüber hinaus können Sie sich mit einer Beschwerde an das ULD, Tel.: 0431 988-1200 oder unter mail@datenschutzzentrum.de in der Holstenstraße 98, 24103 Kiel wenden, wenn Sie der Auffassung sind, dass wir bei der Verarbeitung Ihrer Daten datenschutzrechtliche Vorschriften nicht beachtet haben. 3. Sofern erforderlich, wird ein Auftragsverarbeitungsvertrag abgeschlossen. 13. Schlussbestimmungen 1. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. 2. Gerichtsstand ist – soweit gesetzlich zulässig – der Sitz des Auftragnehmers. 3. Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Stand: Januar 2026
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